14.10.2021 | Pressebüro Lies : Heimat Menü

 

Sieh, das Gute liegt so nah!

 

Kreativität und Heimatverbundenheit – diese ihre Stärken wollen engagierte Gastronomen in Mitteldeutschland bei einem besonderen Festival voll ausspielen. Sie werden im Herbst ihren Gästen ein Heimat-Menü servieren, das vor allem Einheimisches auf den Teller bringen soll. Diese Aktion gehört zu einem Konzept, das speziell für das schwindende Bergbau-Revier vom Verein HeimatGenuss Mitteldeutschland e.V. entwickelt wurde. Bestimmte bislang vor allem die Braunkohle diese Region, sollen künftig touristische Schätze geborgen, mehr Gäste begrüßt und natürlich auch bewirtet werden. Beteiligt sind daran Restaurants aus neun Regionen in den drei Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.


Für ihr Heimat-Menü nutzen die Küchenchefs ihre Kontakte zu landwirtschaftlichen Qualitätserzeugern, zu Lebensmittelhandwerker und Manufakturen „gleich um die Ecke“.  Die züchten wieder alte Gemüsesorten, ziehen traditionelle Tierrassen groß, betreiben und bewahren mit Einfallsreichtum und Geschick gewerbliche Landwirtschaft. Zu deren Partnern gehören mittlerweile Ziegenhöfe, Imkereien, Gemüse-Kooperationen aber auch Getreide- und Ölmühlen, Käsereien, Fleischer- oder Bäckereien.

Mindestens fünf frische, saisonale Zutaten sollen sich in der mehrgängigen Gaumenfreude wiederfinden, für die Köche oft auch regionale Rezeptschätze heben.

Abgestimmt auf die drei oder vier Gänge begleiten ausgesuchte Getränke die Heimat-Menüs. Auch hier steht die Regionalität im Vordergrund, sind hiesige Winzer, Bierbrauer und Brenner mit im Genussboot. Die Gäste erwarten zudem besonders phantasievoll gedeckte Tische, sowie auch Informationen über die Schöpfer der Speisenfolge und deren Partner in der Umgebung einschließlich Adressen und Öffnungszeiten.   

Gestartet wird noch im Oktober im Süden Sachsen-Anhalts. Beteiligt sind 15 Restaurants in der Saale-Unstrut-Region, in Mansfeld-Südharz, der WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg sowie in Halle und dem Saalekreis. Hier stehen ab dem 18. 10. Für zwei Wochen solche Heimat-Menüs auf der Speisekarte.

Leipzig und Nordsachsen folgen Anfang November (1.11. - 14.11.2021) und das Altenburger Land in Thüringen setzt dann den Schlusspunkt in den letzten beiden Novemberwochen.

 

BU: Auch in der Orangerie in Seeburg kommt ein Heimat-Menü.auf den Teller. v.l. Inhaber Christian Zerban, Christine Klauder, der Orangerie-Koch Alexander Mönch, Thomas Marbach / Foto: HeimatGenuss

 

Kontakte: HeimatGenuss Mitteldeutschland e.V.

c/o Christine Klauder (0160-94968121) und Thomas Marbach (0176-57823613)

 

Beteiligte Restaurants in Sachsen-Anhalt

 

Mansfeld – Südharz

Restaurant "Orangerie", Seeburg

Gasthaus Kupfer, Stolberg

Hotel zum Kanzler, Stolberg

Brockenbauer/ Gastronomie, Brocken

Saale-Unstrut

Parkhotel Güldene Berge, Weißenfels

Ringhotel Jägerhof, Weißenfels

Restaurant Hotel Warias Geiseltalsee

Halle – Saalekreis

ROOTS  |  RESTAURANT & BISTRO, Halle

Restaurant Tranquebar, Halle

Jagdhütte, Wettin

WelterbeRegion

Restaurant Landhotel Wörlitzer Hof

Zieglers Restaurant, Wörlitz

Tobi or not ToBe Restaurant by Tobias Felger, Dessau

Restaurant Markt Neun, Wittenberg

Alte Canzley Wittenberg

 

Hintergrund:

Zum Projekt:  Bei HeimatGenuss handelt es sich um ein flächendeckendes, länderübergreifendes „Genusstourismus-Konzept“, das Netzwerke schafft und mit einer gemeinsamen Werbe- und Qualitätsoffensive die Attraktivität der gesamten mitteldeutschen Region verbessert. Das Projekt verbindet Gastronomen und Einzelhändler mit lokalen Primärerzeugern, Lebensmittelhandwerkern, Winzern, und Manufakturen. Einheimische und Touristen sollen für regionale Genuss-Angebote begeistert werden. Der Innenstadthandel soll belebt und die heimischen Gastonomen und Erzeuger gestärkt werden.

Initiiert von Christine Klauder und Thomas Marbach, wurde das HeimatGenuss-Projekt beim öffentlichen Ideenwettbewerb Unternehmen Revier ausgeschrieben und von der Metropolregion Mitteldeutschland und dem Burgenlandkreis durch eine Jury aus allen beteiligten Regionen als Siegerprojekt ausgewählt. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Das Projekt mit dem besonderen Fokus auf Herkunft & Nachhaltigkeit bei Erzeugern und Gastronomen soll bis Ende 2022 in Leipzig, Landkreis Leipzig, dem Burgenlandkreis, Altenburger Land, Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Landkreis Nordsachsen, Halle, dem Altenburger Land, dem Saalekreis und dem Mansfelder Land umgesetzt werden. Durch die Erweiterung auf die Tourismusregionen Saale-Unstrut, Mansfeld-Südharz und WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg wurden darüber hinaus starke touristische Gesamtregionen mit eingebunden.

Zu den Personen:

Die an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle ausgebildete Porzellan-Designerin Christine Klauder zelebriert ihre Leidenschaft für Tafelkultur u.a. bei den mitteldeutschen Salondinnern. Für ihren Kultur-Kulinarik-Lebensart Genussführer enthüllt sie zahlreiche Geheimtipps in 80 Städten in sechs Bundesländern.

Thomas Marbach bereiste nach seiner Ausbildung zum Koch die Welt, um dann zum Ursprung zurückzukehren. Heute betreibt er die ANSTALT für Koch- und Lebensmittelkultur und ist im nationalen Slow Food Genussführer Beirat aktiv und Vorstand im Leipziger Ernährungsrat.

Beide sind in Sachsen-Anhalt geboren und aufgewachsen. Christine Klauder lebt heute im Jena und Thomas Marbach bei Leipzig.

 

Tranquebar Halle

Tranquebar Halle

Autor: Tranquebar

Pressebüro Lies
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