13.11.2021 | Pressebüro Lies : HeimatMenü Thüringen

 

Heimat mit Genuss 

 

Sicherlich kennen Sie den berühmten Altenburger Ziegenkäse & Senf sowie die die Altenburger Spirituosen und Bierspezialitäten. Aber haben Sie auch schon vom legendären Schmöllner Mutzbraten, den kostbaren Safran oder der Fischerei im Altenburger Land gehört? Das sind nur wenige ausgewählte Spezialitäten, die man ab dem 15. November für zwei Wochen in ausgewählten Restaurants vor allem im Altenburger Land in köstlichen Heimatmenüs probieren kann.
 
Da der östlichste Landstrich in Thüringen trotz seiner Vorreiterrolle bei der Verbindung regionaler Erzeuger mit Genusstourismus leider bei seinen eigenen Landsleuten oft unterschätzt wird, erhält das Festival tatkräftige Unterstützung durch fünf Spitzenköche. Die wollen mit mehrgängigen Heimat-Menüs die Stärken regionaler Erzeuger, Lebensmittelhandwerker und Manufakturen phantasievoll unter Beweis stellen. Mit dabei auch die TV-Köchin Maria Gross von der Bachstelze in Erfurt. Sie fordert Respekt und Demut im Umgang mit den Geschenken der Natur, ob nun pflanzlicher oder tierischer Herkunft. „Darin sehe ich auch eine große sinnstiftende Aufgabe für die neue Initiative HeimatGenuss, in deren Dienst ich mich gern und aus voller Überzeugung als Genuss-Botschafterin stelle.“

 

Eine Haltung, die von ihren Kollegen Johannes Wallner vom Hotel Elephant Weimar, Christian Hempfe vom Scala Restaurant Jena sowie Ronny Grosser vom Köstritzer Schwarzbierhaus Gera geteilt wird. Der gestaltet sein HeimatMenü beispielsweise mit einer Altenburger und vier eigenen regionalen Spezialitäten. Im Altenburger Land ist als Spitzenkoch Thomas Bücher vom Reussischen Hof Schmölln dabei, der mit zusammen Mutzbratenkönig Andre Schakalewski ein königliches Menü zu Ehren dieser berühmten Spezialität kocht. Im Parkhotel Altenburg überrascht Angelo Antoniolli mit einem italienisch inspirierten Menü mit Altenburger Safran und weiteren vier hiesigen Zutaten.  Zudem serviert Katrin Matzke in ihrem Altenburger Restaurant Kulisse u. a. ein Bavette-Steak vom Hofgut Priefel.   

 

Allen Spitzenköchen gemeinsam ist eine an regionalen Produkten ausgerichteten modern interpretierten Thüringer Küche. Kreativität und Heimatverbundenheit – diese ihre Stärken wollen engagierte Gastronomen in Mitteldeutschland bei diesem besonderen Festival voll ausspielen und im Herbst ihren Gästen ein Heimat-Menü servieren, das vor allem Einheimisches auf den Teller bringen soll. In Sachsen und Sachsen-Anhalt hat sich dieses Anliegen bereits erfüllt, das Finale werden nun die Restaurants in Thüringen bestreiten.

 

Diese Aktion gehört zu einem Konzept, das speziell für das schwindende Bergbau-Revier vom Verein HeimatGenuss Mitteldeutschland e.V. entwickelt wurde. Bestimmte bislang vor allem die Braunkohle diese Region, sollen künftig touristische Schätze geborgen, mehr Gäste begrüßt und natürlich auch bewirtet werden. Beteiligt sind daran Restaurants aus neun Regionen in den drei Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

 

Für ihr Heimat-Menü nutzen die Küchenchefs ihre Kontakte zu landwirtschaftlichen Qualitätserzeugern, zu Lebensmittelhandwerker und Manufakturen „gleich um die Ecke“. Die züchten wieder alte Gemüsesorten, ziehen traditionelle Tierrassen groß, betreiben und bewahren mit Einfallsreichtum und Geschick gewerbliche Landwirtschaft. Zu deren Partnern gehören mittlerweile Ziegenhöfe, Imkereien, Gemüse-Kooperationen aber auch Getreide- und Ölmühlen, Käsereien, Fleischer- oder Bäckereien. Mindestens fünf frische, saisonale Zutaten sollen sich in der mehrgängigen Gaumenfreude wiederfinden, für die Köche oft auch regionale Rezeptschätze heben. Abgestimmt auf die drei oder vier Gänge begleiten ausgesuchte Getränke die Heimat-Menüs. Auch hier steht die Regionalität im Vordergrund, sind hiesige Winzer, Bierbrauer und Brenner mit im Genussboot.


Kontakte:

HeimatGenuss Mitteldeutschland e.V. c/o Christine Klauder (0160-94968121)
www.heimatgenuss.org

 

Hintergrund:

Initiiert von Christine Klauder und Thomas Marbach, wurde das HeimatGenuss-Projekt beim öffentlichen Ideenwettbewerb Unternehmen Revier ausgeschrieben und von der Metropolregion Mitteldeutschland und dem Burgenlandkreis durch eine Jury aus allen beteiligten Regionen zusammen mit 13 weiteren Projekten als Siegerprojekt ausgewählt. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
 
Das Projekt mit dem besonderen Fokus auf Herkunft & Nachhaltigkeit bei Erzeugern und Gastronomen soll bis Ende 2022 in Leipzig, Landkreis Leipzig, dem Burgenlandkreis, Altenburger Land, Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Landkreis Nordsachsen, Halle, dem Altenburger Land, dem Saalekreis und dem Mansfelder Land umgesetzt werden. Durch die Erweiterung auf die Tourismusregionen Saale-Unstrut, Mansfeld-Südharz und WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg wurden darüber hinaus starke touristische Gesamtregionen mit eingebunden.

Pressebüro Lies
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